Home » Suchmaschinen-Optimierung » SEO: Wie wichtig ist eigentlich Social Media?

SEO: Wie wichtig ist eigentlich Social Media?

Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) geht es nicht nur um eine technisch einwandfreie Seite mit wertvollen Inhalten und guten Backlinks, sondern auch um Social Media. Die Rede ist von Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, etc.

social-media-seo2

Bedeutung von Social Media

Social Media ist deshalb so wichtig, weil Suchmaschinen wie Google sozialen Signalen immer mehr Bedeutung beimessen. Zwar weiß man nicht genau, welchen Stellenwert Google den einzelnen Signalen beimisst, doch die Anzahl von Google+, Facebook-Shares, Facebook-Kommentaren und Facebook-Likes, Retweets (Twitter) und Repins (Pinterest) korreliert nachweislich mit besonders hohen Rankings. Klar, die Kausalität spielt hierbei eine wichtige Rolle. Dazu soll Folgendes angemerkt werden:

1) Die „Likes“, „Google +1s“ etc. sind in der Regel bereits vor der hohen Platzierung vorhanden und sind also nicht erst durch diese entstanden.

2) Nicht wenige Blogbeiträge mit vielen Likes, Shares, etc. haben wenige (gute) Backlinks – es sind also nicht (ausschließlich) die Backlinks, die in diesen Fällen für die hohen Rankings verantwortlich sind.

Twitter, Facebook, Google Plus und Pinterest
Obwohl Twitter und Facebook in Sachen Social Media ganz klar die Platzhirsche sind, wäre es dumm, Google Plus zu ignorieren, denn schließlich steckt die größte und wichtigste Suchmaschine dahinter. Viele SEO-Experten gehen davon aus, dass die Bedeutung von Google „+1“s in Hinblick auf die SEO in nächster Zeit stark wachsen wird. Nicht unterschätzen sollte man auch Pinterest-Seiten, die immer öfter – auch zu konkurrenzstarken Begriffen – auf Google Seite eins zu finden sind.

Social Media und SEO
Es macht also durchaus Sinn, mehr Zeit in Social Media zu investieren – und zwar nicht nur aus SEO-Sicht. Denn mithilfe von Social Media kann ein Unternehmen auf eine relativ einfache Weise die eigenen Produkte, Dienstleistungen, Inhalte, etc. dem Zielpublikum präsentieren. Hohe Rankings in den organischen Suchergebnissen (und dies ist das Ziel der SEO) können dagegen lange auf sich warten lassen – besonders in hartumkämpften Branchen. Gerade wer auf Facebook und Co. bereits über viele Fans verfügt, kann Inhalte zielgerichtet teilen, ohne dabei auf hohe Platzierungen in Suchmaschinen angewiesen zu sein.

Backlinks auf natürliche Weise
Wer also beispielsweise einen neuen Blog-Beitrag im Firmenblog geschrieben kann, sollte diesen unbedingt mithilfe von Social Media promoten – auf Facebook, Google+, Twitter, etc. (Auch sollte man mithilfe von Social-Share-Buttons auf der eigenen Website dafür sorgen, dass Leser Inhalte schnell und einfach über die populären Social-Media-Kanälen teilen können.) Wenn es sich um relevante, informative, nützliche, kontroverse etc. Inhalte handelt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Fans/Followers diese teilen werden und damit auf natürliche Weise Links zur eigenen Webseite (auch Backlinks genannt) entstehen.

Social Media ist (zeit-)aufwendig
Dabei sollte man den Kontakt zu den Fans/Followers besonders gut pflegen. Dies bedeutet unter anderem, auf Kommentare einzugehen und dabei stets einen freundlichen Ton zu behalten. Das dies recht zeitaufwendig sein kann, versteht sich von alleine. (De facto haben die meisten Großen Unternehmen spezielle Mitarbeiter, die sich ausschließlich und in Vollzeit um die Pflege der einzelnen Social-Media-Auftritte kümmern.

Social Media ist ein Teil der SEO
Social Media sollte allerdings stets als ein Teil von SEO gesehen werden, denn Social Media alleine kann eine umfassende und seriöse Suchmaschinenoptimierung (Keyword-Analyse, Wettbewerbsanalyse, OnSite SEO, Content Marketing, Linkaufbau, etc.) nicht ersetzen und deren Leistungsbandbereite nicht ersetzen.

Posted in Suchmaschinen-Optimierung and tagged as ,

Comments are closed.